Feedback Regeln, Geben und nehmen lernen, 360 Grad Feedback

Sie lernen in diesem Beitrag die Feedback Regeln kennen, insbesondere, wie Sie korrektes Feedback geben und nehmen. Weiterhin erhalten Sie Infos zu der 360 Grad Rückmeldung. Die Regeln beziehen sich auf Geber und Nehmer und sehr gut geeignet für Führungskräfte und Mitarbeiter.

Feedback Regeln lernen, korrektes Feedback geben und nehmen, 360 Grad, Rückmeldung von Geber und Nehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter.

Welche Feedback Regeln gibt es?

Die Feedback Regeln bezwecken, dass beide Parteien vereinbaren im Alltag, auf der Arbeit oder im Privaten, sich gegenseitig durch Rückmeldungen zu unterstützen. Damit diese Beziehungen besser funktionieren, können der Sender oder der Feedbackgeber sowie der Empfänger oder der Feedbacknehmer vereinbaren, sich einseitig oder gegenseitig Rückmeldungen zu geben. Zwischenmenschliche Beziehungen erleben viele Missverständnisse in der Kommunikation, deswegen sind Feedback Regeln sehr wichtig.

Was ist Feedback?

Das Feedback hilft das Verständnis untereinander zu klären und zu unterstützen. Fördert das Miteinander am Arbeitsplatz und im Privaten. Informiert den Gesprächspartner darüber, welche inneren Auswirkungen, positiven oder negativen Gedanken sowie Gefühle seiner Kommunikation auslöst. Oft spielen durch Gesagtes, die ausgelösten Phantasien böse Streiche und dramatisieren harmlose Dinge oder bringen einem selbst zu einer Handlungsebene, die weit weg ist von der Realität und nur im Kopf existiert.

Die daraus resultierenden Aktionen sind mit großer Vorsicht und am besten mit zeitlichem Abstand zu betrachten. Eine Rückmeldung bzw. Feedback geben, soll dem anderen Infos über sein Verhalten geben. Diese Rückmeldung soll konstruktiv und wertfrei geschehen. Weiterhin soll dies dem Empfänger ermöglichen, einen objektiven Blick auf sich selbst zu erlernen und in Zukunft besonnener bzw. bewusster zu handeln.

Die Feedback Regeln für den Feedbackgeber

Sie erhalten hier die Regeln für den Feedbackgeber. Sie lernen insbesondere mehr zum respektvollen Umgang, der Ich-Form, der Ehrlichkeit, das man Feedback nicht in der Öffentlichkeit gibt, zeitnah geschehen soll und ohne Druck auszuüben ist.

Halten Sie stets einen respektvollen Umgang

Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch ist notwendig. Üben Sie einen gegenseitige und respektvoller Umgang aus und versuchen Sie nicht den anderen zu erziehen.

Die Feedback Regeln – Benutzen Sie die Ich-Form

Das Verhalten und die daraus resultierenden Ergebnisse sollen nur aus der Sicht vom Betrachter in der Ich-Form wie z. B. „ich habe wahrgenommen“ und nicht „man hat mir gesagt“ mitgeteilt werden. Somit kann der Feedbacknehmer die Gelegenheit nutzen, um störendes Verhalten geschäftlich wie privat zu ändern.

Seien Sie ehrlich

Geben Sie dem Nehmer Ehrlichkeit und Zuversicht, zeigen Sie Interesse an der Weiterentwicklung der Person und erwarten Sie keine sofortigen Veränderungen, denn diese sollten Zeit zum Wachsen haben.

Das Feedback nicht in der Öffentlichkeit geben

Geben Sie Ihre Rückmeldung nur auf Wunsch des Anderen. Das gilt für das private sowie für das geschäftliche Feedback mit Vorankündigung und nicht in der Öffentlichkeit.

Geben Sie zeitnahe Rückmeldung

Gehen Sie zeitnah an das Feedback heran, lassen Sie alte Probleme und Beschwerden weg und bleiben Sie in der nahen Zukunft. So behandeln Sie Probleme, welche für den Nehmer nachvollziehbar sind.

Keinen Druck ausüben

Motivieren Sie den Feedbacknehmer dazu, sich Möglichkeiten der Veränderung anzuschauen und in seinem eigenen Tempo Neues anzugehen. Üben Sie keinen Druck aus, z. B. durch Aussagen wie, wie lange brauchst Du eigentlich noch zur Veränderung? Solch ein Verhalten ist mehr als kontraproduktiv.

Die Feedback Regeln für den Feedbacknehmer

Sie erhalten an dieser Stelle die Feedback Regeln für den Nehmer. Legen Sie selber fest, von wem sowie zu welchen Themen Sie Feedback erhalten wollen. Als Mitarbeiter sind Sie natürlich zu einem solchen Gespräch verpflichtet.

Sie sollten sich nicht rechtfertigen müssen

Hören Sie auf jeden Fall sehr aktiv zu, geben Sie sachliche Antworten und rechtfertigen Sie sich nicht. Das gilt sowohl im privaten, wie für den geschäftlichen Bereich. Das Ziel soll sein, der anderen Person sein Verhalten zu spiegeln, damit er sein Selbstbild und sein Fremdbild erkennen kann, weiterhin wie er bei anderen ankommt oder wirkt.

Nutzen Sie die Selbstbeobachtung

Vereinbaren Sie mit sich selbst regelmäßige Aufzeichnungen über Ihre Selbstbeobachtung und verändern Sie, in Ihrem eigenen Tempo, störende Verhaltensweisen.

Was ist das 360 Grad Feedback?

Das 360 Grad Feedback ist eine spezielle Methode, bei der alle Beteiligten Personen im Umfeld von einem Mitarbeiter bzw. einer Führungskraft die Möglichkeit haben, eine Rückmeldung zu geben. Dazu können Führungskräfte, Teams, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Behörden und sonstige Partner angehalten sein ihr Feedback zu geben. Ein andere Begriff für das 360 Grad Feedback ist das Multi-Rater Feedback.

Weitere Infos

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