Scheidung Probleme, Auswirkungen, Emotionen, Kinder, Finanzen

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Scheidung Probleme

Scheidung Probleme, Auswirkungen, Emotionen, Kinder, Finanzen
Scheidung Probleme, Auswirkungen, Emotionen, Kinder, Finanzen

Eine Trennung bzw. Scheidung bedeutet für einen Menschen den Verlust seines ihm bis dato nahestehenden Partners, mit dem er oft viele Jahre seines Lebens verbracht hat und eventuell durch gemeinsame Kinder verbunden ist. Hier lernen Sie mehr zu den Problemen, welche durch eine Scheidung entstehen können und eigentlich im Vorfeld beachtet werden sollten. So betrifft die Scheidung insgesamt unterschiedliche Auswirkungen auf Kinder, die Finanzen oder die Emotionen der Partner.

Große Veränderungen stehen an

Eine solche Scheidung zieht große Veränderungen und damit Probleme im Leben nach sich und man verliert den Menschen, der für das eigene Wohlbefinden sehr wichtig war. Nicht nur die äußeren Umstände wie die Aufteilung seines gemeinsamen Hab und Gutes oder die Suche nach einem neuen Zuhause, sondern auch die Angst vor dem Alleinsein kann den Einzelnen überwältigen.

Auch der Blick in eine ungewisse Zukunft und die seelischen Wunden, die eine Trennung nach sich zieht, reißen die sich Trennenden oft in Sinnkrisen und Selbstzweifel. Darüber hinaus sind häufige Reaktionen auf eine Scheidung mit seinem Partner Schuldgefühle bis hin zu Depressionen.

Existenz kann bedroht werden

Hinzu kommt, dass man nicht nur seinen wichtigsten Bezugspunkt im Leben verliert, mit dem man seine Sorgen und Freuden geteilt hat: Eine Scheidung kann für die verlassene Person auch die eigene Existenz bedrohen.

Der Umgang mit einer solch tiefgreifenden psychologischen Krise hängt dabei oft von der Persönlichkeit des Einzelnen ab. Doch einige Fragen werden bei vielen Beteiligten einer Scheidung auftauchen, die unabhängig von der Persönlichkeit der Beteiligten sind:

  • Die Frage nach der Schuld,
  • nach Selbstzweifeln,
  • nach dem Lebenssinn
  • oder nach der Zukunft.

Eine Scheidung bedeutet auch immer bittere Enttäuschung über den Partner und seelischen Kummer über die Lebenskrise. Es tauchen früher oder später Ängste bei den Beteiligten auf, die sie bedrohen. Eine emotionale Verarbeitung dieser schweren Zeit ist dabei von enormer Bedeutung.

  • Die Hilfe und der Rat unbeteiligter Dritter kann in Scheidungsfällen schwerwiegende Folgen nach der Trennung abwehren.

Trennungsphasen

Bei einer Trennung gehen die Beteiligten durch verschiedenen Trennungsphasen, die sie überwältigen müssen.

Hoffnung

Die Phase des Glaubens oder Hoffnung an die eigene Beziehung (die man vielleicht doch noch retten kann), geht in die Phase der Trauer über, in der die Beteiligten schließlich verstehen, dass die Beziehung zu seinem Partner ein endgültiges Ende gefunden hat.

Zeit der Trauer, Wut und Hass

Die Zeit der Trauer kann dabei eine besonders schwere Phase in der Trennung einer Beziehung sein.

  • Oftmals werden die eigenen Gefühle unterdrückt, wodurch man die Trennung nicht richtig verarbeiten kann oder aber die Trauer überwältigt den Beteiligten und endet sogar in einer Depression.
  • Nach dieser Zeit folgt oftmals eine Phase der Wut und des Hasses bei den Beteiligten einer Scheidung.
  • Eine Gradwanderung beginnt zwischen dem Zulassen und Abreagieren der Wut und der Notwendigkeit den Hass auf die andere Partei nicht Überhand nehmen zu lassen.

Diese Phasen können sich bis zum Schluss wiederholen oder auch miteinander mischen, bis man schließlich die Trennung vom Partner akzeptieren kann. In der ganzen Zeit der Trennungsphasen kann die Hilfe Dritter den Beteiligten die Verarbeitung der Scheidung erleichtern.

Emotionale Auswirkungen

Eine Scheidung kann auf die Beteiligten unterschiedliche Auswirkungen haben – je nachdem ob man verlassen wurde oder aber selbst derjenige ist, der jemanden verlässt. Verlassene haben hierbei ein großes Risiko sich sozial zu isolieren, in Resignation zu verfallen oder schließlich eine Depression zu entwickeln. Hilfe anzunehmen, bevor es zu schwerwiegenden Folgeschäden wie einer Depression nach einer Scheidung kommen kann, ist besonders wichtig.

Vielen kann es dabei helfen, sich klarzumachen, welche Probleme letztendlich zu einer Scheidung mit dem Partner geführt haben. Auch der Partner, der sich entschlossen hat die Beziehung zu beenden, kann Schwierigkeiten damit haben, eventuelle Schuldgefühle verarbeiten zu können.

Eine Analyse in einer unabhängigen Beratung kann Klarheit geben, welche Schuld beide Beteiligten an der Trennung tragen. Dies ist für die Verarbeitung einer Scheidung unerlässlich und ermöglicht den Beteiligten wieder in die Zukunft zu schauen.

Intaktes soziales Netzwerk

Neben professioneller Hilfe ist ein intaktes soziales Netzwerk mit Familie und Freunden von Vorteil, die die Beteiligten unterstützen können. Auch der Blick in die eigene Zukunft und die aktive Gestaltung seines neuen Lebens kann über die Trennung hinweghelfen. Eine stabile Lebenssituation kann viel zu einer gesunden Verarbeitung einer Trennung beitragen.

Dazu gehört beispielsweise ein erfüllender Arbeitsplatz, Hobbies, Freunde und eine weitestgehend gute finanzielle Absicherung.

Materielle Aufteilung Vermögen

Eine Scheidung bedeutet darüber hinaus nicht nur die emotionale Trennung vom langjährigen Partner, sondern auch die materielle Aufteilung des gemeinsamen Hab und Gutes der Beteiligten. Eine große Herausforderung besteht darin, diese Aufteilung so objektiv wie möglich zu gestalten, ohne den jeweiligen zukünftigen Expartner verletzten zu wollen oder gar zu ruinieren.

Gemeinsame Güter müssen aufgeteilt werden, aber auch so manche Versicherung und andere gemeinsam abgeschlossene Verträge müssen getrennt oder aber aufgelöst werden. Auch der Unterhalt beider Partner und die zukünftige Wohnsituation muss geklärt werden. Die Kommunikation zwischen den sich Trennenden gestaltet sich dabei oftmals sehr schwierig.

Kinder

Die Inanspruchnahme einer professionellen Hilfe, die beiden Seiten einer Trennung wohlwollend gegenübergestellt ist, kann insbesondere das Familienklima bis und nach der endgültigen Scheidung verbessern.

Besonders Kinder leiden unter dem Konflikt zwischen ihren Eltern und werden während der angespannten Zeit einer Trennung oft emotional vernachlässigt. Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass Elternteile sie für die Untermauerung von Machtpositionen missbrauchen oder gar zum Spielball dieser während der eigenen Scheidung werden. Für die Kinder ist ein solcher Zustand unhaltbar und kann psychische Langzeitfolgen hervorrufen. Ein Trennungscoaching kann das Familienklima vor und nach der Scheidung verbessern und diese schwierige Zeit erträglicher gestalten. Denn die Beteiligten einer Trennung müssen auch in der Zukunft miteinander umgehen können, insbesondere wenn Kinder aus einer Partnerschaft hervorgegangen sind.

Trennungscoaching

Trennungsbewältigung ist eine der schwersten Aufgaben im Leben, kann aber mit dem richtigen Trennungscoaching für beide Partner eine neue Chance bedeuten.

Durch sie werden eigene Fehler, die in der Beziehung begangen werden aufgedeckt, verarbeitet und können in der Zukunft vermieden werden. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um das Bewusstwerden bei jedem Einzelnen. So können psychische Folgen erfolgreich sowohl bei den Scheidungsbeteiligten als auch bei möglichem Nachwuchs vermieden werden. Nur so ist ein guter Start in ein neues erfülltes Leben möglich. Durchaus kann dies auch dazu führen, dass die Partner danach doch zusammenbleiben und vielleicht sogar glücklich werden.